Einführung
Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Produktdaten von einer CSV-Datei in Google Shopping bringen. Sie werden Ihre Daten in Vendably importieren, sie für Google vorbereiten und dann live schalten. Am Ende dieses Prozesses erscheinen Ihre Produkte in Google Merchant Center und sind bereit für Google Shopping.
Voraussetzungen
Bevor Sie beginnen, stellen Sie sicher, dass Sie folgende Dinge haben:
- Eine CSV-Datei mit Ihren Produktdaten (mit Spalten wie Produktname, Preis, GTIN, Kategorie und anderen relevanten Informationen)
- Ein Google-Konto mit Zugriff auf Google Merchant Center (oder die Möglichkeit, ein neues Konto zu erstellen)
- Ein aktives Vendably-Händlerkonto mit Zugriff auf DataHub und die Feed-Verwaltung
Wenn Sie eines dieser Elemente noch nicht haben, richten Sie es jetzt ein, bevor Sie fortfahren.
Schritt 1: CSV-Datei als Dateiquelle in DataHub importieren
Vorher: Ihre Produktdaten befinden sich nur in einer CSV-Datei auf Ihrem Computer.
Nachher: Ihre Daten sind in Vendably DataHub verfügbar und können für verschiedene Ziele verwendet werden.
Melden Sie sich in Ihrem Vendably-Konto an und navigieren Sie zu DataHub. Wählen Sie die Option zum Hinzufügen einer neuen Dateiquelle. Wählen Sie den Dateityp CSV und laden Sie Ihre Produktdatei hoch. Vendably liest die Spaltenüberschriften automatisch aus. Geben Sie Ihrer Quelle einen aussagekräftigen Namen, zum Beispiel "Produktdaten Januar 2024". Speichern Sie die Dateiquelle.
Vendably zeigt Ihnen eine Vorschau der importierten Daten. Überprüfen Sie, ob die Zeilen und Spalten korrekt angezeigt werden. Wenn die Daten falsch formatiert sind, überprüfen Sie Ihre CSV-Datei auf Kodierungsprobleme oder fehlende Spaltenüberschriften und laden Sie sie erneut hoch.
Schritt 2: Automatisches Feldmapping überprüfen und korrigieren
Vorher: Ihre CSV-Spalten sind noch nicht den Google Shopping-Feldern zugeordnet.
Nachher: Jede Spalte ist dem richtigen Google-Feld zugeordnet, und Vendably kann Ihre Daten korrekt transformieren.
Nachdem Ihre Dateiquelle importiert ist, öffnen Sie die Feldmapping-Einstellungen. Vendably schlägt automatisch Zuordnungen vor, basierend auf den Namen Ihrer Spalten. Überprüfen Sie jede Zuordnung sorgfältig:
- Ihre Spalte "Produktname" sollte auf das Feld title abgebildet werden.
- Ihre Spalte "Beschreibung" sollte auf description abgebildet werden.
- Ihre Spalte "Preis" sollte auf price abgebildet werden.
- Ihre Spalte "Verfügbarkeit" (z.B. "in stock" oder "out of stock") sollte auf availability abgebildet werden.
- Ihre Spalte "GTIN" oder "EAN" sollte auf gtin abgebildet werden.
- Ihre Spalte "Produktkategorie" sollte auf google_product_category abgebildet werden.
- Weitere Spalten wie Marke, Bild-URL oder Produkttyp sollten auf brand, image_link und product_type abgebildet werden.
Wenn Vendably eine Spalte falsch zugeordnet hat, klicken Sie auf die Zuordnung und wählen Sie das richtige Feld aus der Dropdown-Liste. Wenn Sie eine Spalte nicht benötigen, können Sie die Zuordnung löschen. Wenn Sie mehrere Varianten eines Produkts haben, stellen Sie sicher, dass Sie auch item_group_id korrekt zuordnen, damit Google weiß, welche Artikel zusammenhängen.
Speichern Sie Ihre Feldmapping-Einstellungen, wenn Sie fertig sind.
Schritt 3: Produktqualitätsscores überprüfen und kritische Lücken beheben
Vorher: Ihre Daten sind zugeordnet, aber möglicherweise fehlen wichtige Informationen, die Google benötigt.
Nachher: Alle kritischen Felder sind vorhanden, und Ihre Produkte haben eine hohe Qualitätsbewertung.
Vendably zeigt Ihnen einen Qualitätsbericht für Ihre Produkte. Dieser Bericht zeigt, welche Felder fehlen und welche Produkte Probleme haben. Achten Sie besonders auf diese kritischen Felder:
- gtin: Google benötigt eine GTIN (Global Trade Item Number), EAN oder UPC für die meisten Produkte. Wenn dieses Feld leer ist, überprüfen Sie Ihre CSV-Datei und fügen Sie die fehlenden GTINs hinzu. Laden Sie die aktualisierte Datei erneut hoch.
- google_product_category: Google muss wissen, in welche Kategorie Ihr Produkt gehört. Verwenden Sie die Google-Produktkategorietaxonomie. Wenn dieses Feld fehlt, fügen Sie die passende Kategorie hinzu (z.B. "Apparel & Accessories > Clothing > Shirts & Tops").
- title: Der Produkttitel sollte aussagekräftig und nicht zu lang sein.
- price: Der Preis muss vorhanden sein und in der korrekten Währung angegeben werden.
- availability: Geben Sie an, ob das Produkt verfügbar ist oder nicht.
Wenn Sie viele fehlende Daten haben, ist es oft am schnellsten, Ihre CSV-Datei zu aktualisieren und sie erneut hochzuladen. Nachdem Sie Ihre Daten korrigiert haben, führen Sie den Qualitätsbericht erneut aus. Ihre Produkte sollten jetzt eine höhere Qualitätsbewertung haben.
Schritt 4: Google-Konto verbinden und Merchant Center verknüpfen
Vorher: Vendably hat keinen Zugriff auf Ihr Google Merchant Center Konto.
Nachher: Vendably ist autorisiert, Daten in Ihr Merchant Center Konto zu exportieren.
Gehen Sie in Vendably zu den Integrations- oder Verbindungseinstellungen. Suchen Sie nach Google und wählen Sie die Option zum Verbinden eines Google-Kontos. Vendably leitet Sie zu Google weiter, wo Sie aufgefordert werden, sich anzumelden. Melden Sie sich mit dem Google-Konto an, das Zugriff auf Ihr Merchant Center Konto hat.
Google zeigt Ihnen eine Genehmigungsseite. Überprüfen Sie, welche Berechtigungen Vendably anfordert (in der Regel Zugriff auf Merchant Center und Google Shopping). Klicken Sie auf "Zulassen" oder "Akzeptieren". Sie werden zu Vendably zurückgeleitet.
Nachdem die OAuth-Verbindung hergestellt ist, müssen Sie Ihr Merchant Center Konto auswählen. Vendably zeigt eine Liste aller Merchant Center Konten, auf die Ihr Google-Konto Zugriff hat. Wählen Sie das Konto aus, in das Sie Ihre Produkte exportieren möchten. Speichern Sie die Verbindung.
Falls Sie noch kein Merchant Center Konto haben, können Sie eines jetzt erstellen. Folgen Sie den Anweisungen auf der Google Merchant Center Website und kehren Sie dann zu Vendably zurück, um Ihr neues Konto zu verknüpfen.
Schritt 5: Shopping-Feed-Ziel erstellen
Vorher: Sie haben eine Datenquelle und eine Google-Verbindung, aber keinen aktiven Feed zu Google.
Nachher: Ein Feed ist konfiguriert und bereit, Ihre Produkte zu Google zu senden.
Gehen Sie in Vendably zu Feed-Verwaltung oder Ziele. Wählen Sie die Option zum Erstellen eines neuen Ziels. Wählen Sie "Google Shopping" als Zieltyp. Geben Sie dem Feed einen Namen, zum Beispiel "Google Shopping - Deutschland".
Wählen Sie Ihre CSV-Dateiquelle als Eingabe aus. Wählen Sie die Google Merchant Center Verbindung, die Sie gerade hergestellt haben. Bestätigen Sie, dass das Feldmapping korrekt ist (Vendably sollte die Einstellungen von Schritt 2 verwenden).
Konfigurieren Sie alle zusätzlichen Optionen, die Sie benötigen. Beispielsweise können Sie Produkte nach Verfügbarkeit filtern oder Preisanpassungen vornehmen. Speichern Sie das Feed-Ziel.
Schritt 6: Ersten Export auslösen
Vorher: Der Feed ist konfiguriert, aber Ihre Produkte wurden noch nicht zu Google gesendet.
Nachher: Ihre Produkte wurden zu Google Merchant Center exportiert.
Öffnen Sie das Feed-Ziel, das Sie gerade erstellt haben. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Export starten" oder "Jetzt synchronisieren". Vendably beginnt, Ihre Produkte in Ihr Google Merchant Center Konto zu exportieren. Je nach Anzahl der Produkte kann dies einige Minuten dauern.
Warten Sie, bis der Export abgeschlossen ist. Vendably zeigt Ihnen eine Bestätigungsmeldung, wenn der Export erfolgreich war.
Schritt 7: Export überwachen und Validierungsfehler überprüfen
Vorher: Der Export ist abgeschlossen, aber Sie wissen nicht, ob Fehler aufgetreten sind.
Nachher: Sie haben überprüft, dass der Export sauber war und keine Validierungsfehler aufweist.
Öffnen Sie das Export-Protokoll für Ihr Feed-Ziel. Vendably zeigt Ihnen eine detaillierte Zusammenfassung des letzten Exports. Überprüfen Sie diese Informationen:
- Status: Sollte "Abgeschlossen" oder "Erfolgreich" sein.
- Anzahl der exportierten Produkte: Sollte der Anzahl der Produkte in Ihrer CSV-Datei entsprechen (oder nahe daran liegen, wenn Sie Filter angewendet haben).
- Validierungsfehler: Sollte "0" sein. Wenn es Fehler gibt, lesen Sie die Fehlermeldungen sorgfältig durch und beheben Sie die Probleme in Ihrer Datenquelle.
Wenn der Export Fehler enthält, gehen Sie zurück zu Schritt 3, beheben Sie die Daten und führen Sie den Export erneut aus.
Nachdem der Export ohne Fehler erfolgreich war, melden Sie sich bei Google Merchant Center an. Navigieren Sie zur Seite "Diagnostik" oder "Produktqualität". Überprüfen Sie, dass Ihre Produkte dort angezeigt werden. Die Produkte sollten den Status "Genehmigt" haben oder ausstehend sein (wenn Google sie noch überprüft). Es sollte keine Missbilligungen geben.
Beachten Sie, dass Google bis zu drei Geschäftstage benötigt, um Ihre Produkte zu überprüfen, bevor sie vollständig in Google Shopping angezeigt werden. In dieser Zeit können Sie die Diagnostik-Seite überwachen, um sicherzustellen, dass keine Probleme auftreten.
Checkpoint: Das sollten Sie jetzt sehen
Wenn Sie alle Schritte erfolgreich abgeschlossen haben, sollten Sie Folgendes sehen:
- In Vendably: Das Export-Protokoll zeigt einen abgeschlossenen Export mit null Validierungsfehlern. Das Datum und die Uhrzeit des letzten erfolgreichen Exports werden angezeigt.
- In Google Merchant Center: Ihre Produkte erscheinen in der Produktliste. Navigieren Sie zur Seite "Diagnostik" oder "Produktqualität". Sie sollten sehen, dass Ihre Produkte vorhanden sind und entweder den Status "Genehmigt" haben oder ausstehend sind. Es sollte keine Missbilligungen oder kritischen Fehler geben.
- In Google Shopping: Nach ein bis drei Geschäftstagen sollten Ihre Produkte in Google Shopping-Suchergebnissen erscheinen (wenn Nutzer nach Ihren Produkten suchen und Sie die Kampagnen richtig eingerichtet haben).
Wenn Sie Validierungsfehler im Export-Protokoll sehen oder Ihre Produkte in Merchant Center nicht angezeigt werden, überprüfen Sie Ihr Feldmapping und Ihre Daten erneut. Die häufigsten Probleme sind fehlende GTINs oder ungültige Kategorien.
Zusammenfassung
Sie haben Ihre Produktdaten erfolgreich von einer CSV-Datei in Google Shopping gebracht. Der Prozess besteht aus sieben Schritten: Daten importieren, Felder zuordnen, Qualität überprüfen, Google verbinden, einen Feed erstellen, exportieren und überwachen. Nach einem sauberen Export und der Genehmigung durch Google sind Ihre Produkte live und können von Kunden gefunden werden.
Von diesem Punkt an können Sie Ihre CSV-Datei regelmäßig aktualisieren und Vendably automatisch neue Daten zu Google senden lassen. Sie können auch mehrere Feeds erstellen, um verschiedene Produktgruppen oder Märkte zu verwalten.